Tischkreissäge, Bandsäge, Hobelmaschine & mehr — nur bis Ende Juli reduziert.
Wer seine Werkstatt ernsthaft ausrüsten will, steht früher oder später vor der Frage: Welche Stationärmaschinen lohnen sich wirklich — und wann ist der richtige Zeitpunkt zu investieren? Axminster gehört in Grossbritannien seit Jahrzehnten zu den Referenzmarken für Holzbearbeitungsmaschinen und hat sich auch in der Schweiz einen soliden Ruf erarbeitet. Bis Ende Juli sind über 20 Axminster-Maschinen bei Werchzüglade zu reduzierten Preisen erhältlich — von der kompakten Bandsäge bis zur vollwertigen Abricht-Dickenhobelmaschine mit Spiralmesserwelle.
| Merkmal | Workshop-Serie | Professional-Serie |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Ambitionierte Heimwerker, Einsteiger-Profis | Schreiner, Zimmerleute, Dauerbetrieb |
| Motorleistung | Standard für gelegentlichen Betrieb | Ausgelegt für kontinuierlichen Einsatz |
| Präzision | ±0,5 mm, gut für Heimwerkerprojekte | ±0,1–0,2 mm, für Präzisionsarbeiten |
| Typische Preislage | CHF 200–700 | CHF 500–2000+ |
| Beispielgeräte | AW2606B, AW3310S, AW1950B | AP305SBD, AP2920B, AP330ST |
Keine andere Holzbearbeitungsmaschine ist so universell einsetzbar wie die Tischkreissäge. Längsschnitte, Querschnitte, Gehrungen, Nutschnitte — alles geht über den Tisch. Aber nicht jede Säge ist für jeden Einsatz geeignet. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Sägeblattdurchmesser, Motorleistung und Tischgrösse. Ein 254-mm-Blatt (wie bei der AP254SB) erreicht eine Schnittiefe von rund 80 mm bei 90° — ausreichend für Leimholzplatten und die meisten Massivholz-Aufgaben. Ein 305-mm-Blatt (AP305SBD) geht auf bis zu 100 mm Schnittiefe und schneidet auch starke Balken noch sauber. Für den Profi-Einsatz im Schreinerbetrieb empfiehlt sich ein Tisch von mindestens 600 × 800 mm Nutzfläche, damit grosse Platten sicher geführt werden können. Der Parallelanschlag ist dabei das kritischste Bauteil: Er muss präzise parallel zum Sägeblatt laufen — Abweichungen von mehr als 0,1 mm auf 500 mm Länge führen zu Rückschlag oder ungenauen Schnitten. Axminster verbaut in der Professional-Linie Gusseisen-Tische, die wegen ihrer Masse Schwingungen dämpfen und für stabilere Schnittergebnisse sorgen als Pressstahl-Tische. Beim Sägeblatt selbst gilt die Faustregel: 40–60 Zähne für Querschnitte, 24–36 Zähne für Längsschnitte — ein Universalblatt mit 40 Zähnen deckt den Alltag ab. Faustregel Sägeblatt-Zähne: 24–36 Zähne für Längsschnitte, 40–60 Zähne für Querschnitte. Ein 40-Zahn-Blatt als Allrounder deckt den Werkstatt-Alltag ab.

Preis: CHF 2'233.00CHF 1'960.00

Preis: CHF 1'674.00CHF 1'470.00

Preis: CHF 949.00CHF 833.00
Die Bandsäge ist eine der sichersten Holzbearbeitungsmaschinen überhaupt — kein Rückschlag, leise im Betrieb, vielseitig einsetzbar. Trotzdem unterschätzen viele Einsteiger ihre Bedeutung. Dabei ist sie für Kurvenscbnitte, das Abtrennen von Zapfen oder das Aufschneiden von Rundhölzern schlicht nicht zu ersetzen. Die wichtigste Kenngrösse einer Bandsäge ist die Durchlasshöhe (auch 'Kehltiefe' oder 'Schnitttiefe'): Sie bestimmt, wie hohe Werkstücke du durchsägen kannst. Die AW1950B kommt auf ca. 130 mm — gut für mittlere Aufgaben. Die AW2606B erreicht rund 155 mm. Wer regelmässig Stamm-Abschnitte oder dicke Balken sägt, sollte zur AP2920B greifen, die mit ihrer grösseren Rahmenkonstruktion deutlich mehr Reserve bietet. Das Sägeband ist das Verschleissteil der Bandsäge: Für Weichholz-Längsschnitte empfehlen sich Bänder mit 3–4 Zähnen pro Zoll (TPI), für Hartholz-Kurvenscbnitte 6–10 TPI. Schmale Bänder (6 mm) erlauben enge Kurven mit Radien ab ca. 15 mm, breite Bänder (13–19 mm) sind stabiler für gerade Schnitte. Die Bandspannung ist kritisch: zu wenig Spannung führt zu Laufabweichungen, zu viel bricht das Band. Als Richtwert gilt: Das Band sollte sich unter leichtem Daumendruck maximal 3–4 mm seitlich bewegen lassen. Regelmässiges Reinigen der Laufrollen von Harzdepots verlängert die Bandlebensdauer deutlich. TPI-Wahl nach Material: Weichholz Längsschnitt: 3–4 TPI. Hartholz Kurvenschnitt: 6–10 TPI. Metall (Buntmetall): ab 14 TPI mit speziellen Bimetall-Bändern.

Preis: CHF 781.00CHF 648.00

Preis: CHF 1'317.00CHF 1'092.00

Preis: CHF 480.00CHF 398.00
Wer noch nie mit einer Spiralmesserwelle gehobelt hat, wird den Unterschied beim ersten Mal sofort verstehen. Statt einer geraden Messerwelle mit 2–4 langen Hobelmessern bestückt die Spiralwelle den Zylinder mit versetzt angeordneten Wendeplatten aus Hartmetall — typisch in Reihen von 30–60 kleinen, quadratischen Schneidplättchen. Das Prinzip dahinter: Jede Wendeplatte schneidet in einem leicht schrägen Winkel ins Holz, was den Schneidvorgang gleichmässiger verteilt. Daraus ergeben sich drei konkrete Vorteile. Erstens: deutlich leifere Oberflächen, besonders bei schwierigen Hölzern mit wechselnder Maserung oder Ästen — eine Spiralwelle hinterlässt kaum Ausrisse, die klassische Messerwelle bei solchen Hölzern oft tiefe Kerben. Zweitens: Die Geräuschentwicklung sinkt spürbar; Spiralwellen-Hobel sind oft 5–8 dB leiser als vergleichbare Geräte mit Geradstirnmessern. Drittens: Verschlissene Wendeplatten werden nicht neu geschliffen, sondern einfach um 90° gedreht — jede Platte hat vier Schneidkanten. Erst wenn alle vier stumpf sind, wird die Platte ersetzt. Das macht Wartung extrem einfach. Die AW3310S Abricht-Dickenhobelmaschine kombiniert eine 310 mm breite Abrichtfunktion mit einem Dickenhobel in einem Gerät — das spart Platz und Kosten. Die AW2260S deckt mit 260 mm Arbeitsbreite den Bereich für kleinere Werkstätten ab. Beim AP330ST handelt es sich um einen reinen Dickenhobel mit Spiralwelle — ideal als Ergänzung zu einer bestehenden Abrichtmaschine. Als Richtwert für den Vorschub gilt: bei 0,5–1 mm Abnahme pro Durchgang erhältst du die saubersten Oberflächen. Mehr als 2 mm Abnahme pro Durchgang überfordert auch leistungsstarke Maschinen und rauht die Oberfläche auf. Wendeplatte drehen, nicht schleifen: Jede Hartmetall-Wendeplatte der Spiralwelle hat 4 Schneidkanten. Einfach um 90° drehen — fertig. Kein Nachschleifen, kein Einstellen, keine Ausfallzeit.

Preis: CHF 1'507.00CHF 1'323.00

Preis: CHF 726.00CHF 637.00

Preis: CHF 2'456.00CHF 2'156.00

Preis: CHF 2'177.00CHF 1'911.00
Die Dekupiersäge ist das Werkzeug für filigrane Innen- und Ausschnitte, die mit keiner anderen Maschine so sauber herzustellen sind. Ihr Prinzip: Ein kurzes, feines Sägeblatt bewegt sich in einer auf- und abgehenden Bewegung, während ein federgespanntes Oberteil das Werkstück niederdrückt. Da das Blatt oben und unten eingespannt ist, arbeitet es ohne Rückschlag — die Dekupiersäge gilt als eine der sichersten Stationärmaschinen überhaupt. Die Schnitttiefe liegt je nach Modell zwischen 40 mm (kleinere Geräte) und 75 mm (professionelle Klasse). Die AP406SS bietet einen Schnittbereich von 406 mm (Halstiefe), die AP535SS kommt auf 535 mm — das erlaubt deutlich grössere Werkstücke, etwa Einleger für Tischplatten oder grosse Schablonen. Entscheidend für die Schnittqualität ist die Blattspannung: Zu wenig Spannung lässt das Blatt 'eierieren' und produziert schräge Schnittkanten — der sogenannte Barrelling-Effekt. Bei guten Maschinen lässt sich die Spannung stufenlos einstellen und ist über einen Hebelarm einfach zu kontrollieren. Blätter werden nach Zähnezahl gewählt: 20 TPI für saubere Schnitte in 6–20 mm starkem Holz, 5–7 TPI für schnelles Schroten. Für Intarsienarbeiten empfehlen sich Präzisionsblätter mit 0,28 mm Blattbreite — damit sind Kurvenradien unter 2 mm möglich. Die Halstiefe ist übrigens wichtiger als oft angenommen: Wer grosse Schilder oder Bilderrahmen ausschneidet, kommt mit 406 mm schnell an die Grenzen. Blattspannung prüfen: Korrekt gespanntes Blatt ergibt einen hellen, klaren Ton beim Anzupfen — vergleichbar mit einer Gitarrensaite. Dumpfer, weicher Ton = Spannung erhöhen.

Preis: CHF 871.00CHF 722.00

Preis: CHF 866.00CHF 740.00
Eine Handbohrmaschine bohrt irgendwo — eine Tischbohrmaschine bohrt genau dort, wo du es willst. Der Unterschied klingt banal, macht aber in der Praxis alles aus. Gerade beim Schreiner-Alltag — Dübellöcher, Topfband-Bohrungen, Gewindebohrungen in Metall — ist ein Winkelversatz von 1–2° schon Ausschuss. Die AP20BD bietet einen Tisch mit präziser Tiefenstopp-Funktion, was wiederholbare Bohrungen auf ±0,2 mm ermöglicht. Der Bohrspindelhub gibt an, wie tief du in einem Durchgang bohren kannst — typisch 60–80 mm bei Tischbohrmaschinen dieser Klasse. Für tiefere Löcher muss der Tisch abgesenkt werden. Die Drehzahl ist ein weiterer kritischer Parameter: Grosse Forstnerbohrer (ab 30 mm) laufen idealerweise bei 300–600 U/min, kleine Spiralbohrer (2–4 mm) bei 2000–3000 U/min. Eine stufenweise einstellbare Riemenscheibe ist deshalb kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für saubere Ergebnisse ohne Überhitzung. Für Metallbohrungen gilt die Faustregel: HSS-Bohrer, reichlich Schneidöl, halbe Drehzahl gegenüber Holz. Ein oft übersehenes Detail: Der Tisch sollte sich um mindestens 45° kippen lassen — für angewinkelte Bohrungen in Schrägen oder Zapfen. Die AP20BD in der Professional-Linie berücksichtigt das mit einem schwenkbaren Gusseisen-Tisch. Drehzahl nach Werkzeugdurchmesser: Forstnerbohrer 35–50 mm: 300–500 U/min. Spiralbohrer 8–12 mm in Holz: 1200–1800 U/min. Spiralbohrer 8–12 mm in Stahl: 600–900 U/min mit Kühlmittel.

Preis: CHF 206.00CHF 176.00

Preis: CHF 568.00CHF 476.00
Eine saubere Werkstatt ist keine Frage der Ordnung — sie ist eine Frage der Gesundheit. Holzstaub gilt nach der SUVA-Klassifikation als Gefahrstoff: Feinststaub unter 10 µm dringt in die Lunge ein, Hartholzstaub (Eiche, Buche) ist sogar als krebserzeugend eingestuft. Das ist kein theoretisches Risiko — gewerbliche Schreiner und Zimmerleute sind statistisch signifikant häufiger von Nasennebenhöhlenkarzinomen betroffen. Eine gute Absauganlage wie die AW1500DE (2 HP, ca. 1400 m³/h) zieht den Grobstaub direkt an der Entstehungsquelle ab. Der Füllsack fängt Späne und groben Staub, der Filterkorb die kleineren Partikel. Aber: Feinstpartikel unter 5 µm passieren normale Filterbeutel weitgehend ungehindert und verbleiben in der Werkstattluft. Hier setzt ein Luftfiltersystem wie das AW15AFS an. Es hängt an der Decke und wälzt die Raumluft kontinuierlich um — typisch 3–6 Umwälzungen pro Stunde. Der Filter hält Partikel ab 1 µm zurück. Faustregel für die Kombination: Absauganlage an jeder Maschine für den Grobstaub, Luftfiltersystem permanent laufend für die Feinstaubfraktion. Wer in einem geschlossenen Raum von 40–60 m² arbeitet, braucht ein Luftfiltersystem mit mindestens 1000 m³/h Nennvolumenstrom, damit ein sinnvoller Luftwechsel erreicht wird. Das AW15AFS ist kompakt, leise (unter 60 dB im niedrigen Gang) und lässt sich mit einem Timer-Nachlauf konfigurieren, der die Luft noch 15–30 Minuten nach Maschinenstop weiter reinigt — denn der aufgewirbelte Feinstaub bleibt deutlich länger in der Luft als die Späne. Feinstaub bleibt länger als du denkst: Partikel unter 5 µm schweben nach dem Maschinenstop noch 30–60 Minuten in der Werkstattluft. Luftfilter immer mit Nachlauf-Timer betreiben — mindestens 20 Minuten nach Arbeitsende.

Preis: CHF 226.00

Preis: CHF 391.00CHF 362.00

Preis: CHF 688.00CHF 621.00
Neben den grossen Holzbearbeitungsmaschinen gibt es Geräteklassen, die in der Planung oft vergessen werden — und dann doch ständig benötigt werden. Die Drechselbank AW305WL ist der Einstieg ins Drechseln: Sie nimmt Werkstücke bis 305 mm Drehdurchmesser (über dem Bett) auf und bietet eine stufenlos regelbare Drehzahl von typisch 400–2800 U/min. Die niedrige Drehzahl für grosse, ungebohrte Rohlinge ist entscheidend — ein 200-mm-Rohling dreht bei 2000 U/min mit einer Umfangsgeschwindigkeit von über 20 m/s, was unkontrollierte Abplatzungen lebensgefährlich macht. Faustregel: Start immer mit der niedrigsten Drehzahl, erst nach dem 'Runden' des Rohlings langsam erhöhen. Der Band- und Tellerschleifer AW18BDS ergänzt die Werkstatt fürs schnelle Abrichten von Kanten und Schablonen: Das Band (typisch 100 × 915 mm) arbeitet für Längsschliffe und Flächenverkleinerungen, die Scheibe (ø 200–250 mm) für präzise Winkelschliffe mit dem einstellbaren Anschlag. Die Spindelschleifmaschine AP152OVS wiederum schleift Innenkonturen — also die Innenseiten von Kurvenausschnitten, die nach der Bandsäge oder Dekupiersäge noch rau sind. Spindeln von 13–76 mm Durchmesser (mit Zubehör) erlauben das Nachschleifen aller üblichen Kurven. Die Oszillationsbewegung der Spindel (auf- und abgehend, typisch 20–25 mm Hub) verhindert das Einbrennen und verteilt den Abrieb gleichmässig über das Schleifpapier — das verlängert die Standzeit der Schleifhülsen um den Faktor 3–5 gegenüber einer reinen Rotationsbewegung. Drechseln: Drehzahl nach Werkstückdurchmesser: Rohlinge > 150 mm: Start mit max. 500 U/min. Fertig gedrehte Teile 50–80 mm: bis 2000 U/min. Niemals grosse, unrunde Rohlinge schnell drehen.

Preis: CHF 391.00CHF 343.00

Preis: CHF 651.00CHF 515.00